Unser Gildenkonzept (IC)
Unser Gildenkonzept
Was ist das Aschenbanner?
Die Rollenspiel-Gilde Das Aschenbanner bespielt eine paramilitärische Einheit der Allianz, deren Wurzeln bis zum Nordendfeldzug zurückreichen.
Entstanden aus den Trümmern eines durch Misstrauen und Zwietracht zerrütteten Bundes versucht diese Truppe den Zusammenhalt der Kameraden zu stärken und zu bewahren. Das Banner unterstützt auf seinen Missionen das reguläre Militär an schwierigen Fronten, insbesondere dort, wo ein großangelegter Angriff und konventionelle Taktiken nicht zum Sieg führen können und eine kleine, aber schlagfertige Truppe zur Infiltration, Sabotage oder Unterstützung durch Guerilla-ähnliche Kriegsführung benötigt wird.
Typische Merkmale dieses Trupps sind seine kleine Größe, die jedoch durch kämpferische und taktische Stärke mehr als kompensiert wird. Desweiteren stehen ein Hang zu unkonventionellen Taktiken und nicht zuletzt eine starke Tendenz zu einer lockeren Kameradschaft unter den Streitern im Vordergrund.
Unser Rollenspiel lässt sich also auf zwei Säulen stellen:
- Paramilitärisches Rollenspiel: kriegerische Missionen, Einsätze aller Art (direkter Kampf gegen Feinde in schwierigem Terrain, Sabotageaktionen gegen Kampfgeräte/Waffenlager und mehr)
- Kameradschaftliches / "Alltags"-Rollenspiel: Wahrung der "Zuflucht" für die Kameraden durch gemeinsame Tavernenabende und andere Veranstaltungen
Was sind seine konkreten Ziele?
Die zwei zentralen Ziele sind der gemeinsame Kampf gegen die Feinde der Allianz, sowie auch das Aufrechterhalten und Bilden einer kameradschaftlichen Gemeinschaft. Das zentrale Leitbild der Truppe besteht also darin, zum einen der Allianz an schwierigen Fronten zu helfen, zum anderen aber auch, eine Gemeinschaft und Zuflucht für seine Mitglieder darzustellen. Das Ziel des Aschenbanners ist es nicht, vor Ort an der großen Front mit dem regulären Militär zu kämpfen - vielmehr ist es seine Aufgabe, die Schwachstellen des Feindes zu finden und zu attackieren, um den Gegner so in die Knie zu zwingen.
Als Feinde der Allianz kristallisieren sich hierbei einige Kandidaten besonders heraus, die das Aschenbanner bekämpft:
- Die Horde als Hauptziel, da sie an vielen Orten Azeroths Leid und Tod über die Länder und Völker der Allianz gebracht hat, insbesondere in Kalimdor auf der Insel Theramore durch die Orcs und in Lordaeron durch die gnadenlosen Massaker der Verlassenen. Das Aschenbanner sieht die Horde daher als größten Widersacher an.
- Reste von Geißel und Legion / Sonstige Fraktionen, die nach wie vor in gewissen Ländereien der Allianz für Unheil sorgen und deshalb ausgerottet werden sollten.
Welche Methoden nutzt es, um seine Ziele zu realisieren?
Wie beschrieben handelt es sich bei dem Aschenbanner um eine Truppe, die durchaus Strategien anwendet, welche von einer regulären Einheit nicht zu verwirklichen wären - sei dies einerseits wegen einer zu großen Zahl an Streitern, andererseits wegen der unpassenden Ausbildung und -rüstung.
Hierzu zählen insbesondere:
- Klassischer Kampf - Die wohl geläufigste Taktik des Aschenbanners. Ein stählerndes Schwert und ein starker Zauber genügen, um ein paar Feinde ins Jenseits zu schicken. Hierbei konzentriert sich die Truppe jedoch auf Schwachstellen des Feindes und vermeidet offene Konfrontationen mit großen Gegnerzahlen.
- Sabotage - Dies kommt besonders an wirklich großen Fronten zur Geltung, wenn der Feind Kriegsmaschinerie einsetzt oder große Ansammlungen an Ressourcen in der Nähe besitzt. Hierbei nutzt das Aschenbanner Sprengstoffe oder einfach nur eine simple Säge, um aus dem nächsten Abschuss ein feuriges Spektakel oder einen gehörigen Zusammenbruch zu machen.
- Infiltration - Kriegsführung wird durch strategische Expertise entschieden. Auch dem sind sich die Streiter des Banners bewusst und zielen darauf ab, ohne großes Aufsehen schnell in einen Stützpunkt zu gelangen, um wichtige Pläne des Feindes zu entnehmen.
- Sonstige Unterstützung - Die regulären Streitkräfte sind an vielen Orten oftmals mangelhaft für einen Kampf gerüstet, haben viele Verwundete oder benötigen dringend Materialien und Güter. Obgleich dies ein sekundäres Ziel ist, setzt sich das Aschenbanner für die Unterstützung des Militärs ein, bietet im Notfall medizinische Hilfe, Güter oder Botengänge an, um das gemeinsame Ziel voranzutreiben.
Wie ist das Aschenbanner intern aufgebaut?
Das Aschenbanner ist ein Paramilitär mit stark aufgelockerten Hierarchien. Das bedeutet, dass die Einheit zunächst grundlegende Elemente einer militärischen Truppe vereinnahmt, aber Strukturen wie Rangordnung, Befehlskette etc. weniger in den Fokus rückt. Die Anrede mit dem Rang ist im Aschenbanner unter Kameraden äußerst unüblich, weshalb auch keine sonderlich stark ausgeprägten Ordnungen innerhalb der Truppe bestehen. Die Ränge haben OOC einzig und allein Auswirkungen auf Bankfachrechte.
Grundsätzlich lässt sich das Rangsystem folgendermaßen unterteilen:
- Neuling - Der Rang des Neulings steht ganz unten. Wenn ein neues Mitglied in das Aschenbanner aufgenommen wird, so muss es diesen Rang zunächst annehmen und für einige Zeit weiterführen. Durch die reine Anwesenheit und Teilnahme eines Neulings an den Operationen des Banners kann dieser bereits nach recht kurzer Zeit in den nächsthöheren Rang befördert werden. Neulinge erhalten zu Beginn wenig Privilegien.
- Aschenstreiter - Aschenstreiter bilden den Kern der Einheit und decken den Bedarf an kämpferischer Durchschlagskraft und taktischer Effizienz zu einem großen Teil ab. Sie entsprechen dem „normalen“ Rang des Aschenbanners und erhalten so auch die grundlegenden Privilegien.
- Veteran - Ein Veteran ist im Prinzip rangtechnisch auf der gleichen Stufe wie ein Aschenstreiter. Doch Veteranen sind stets jene Streiter, die schon vor der Neugründung der Einheit dem Bund angehörten, das heißt, die bereits in der Vorgängerorganisation Teil des ganzen waren. Sie erhalten die gleichen Privilegien wie die Aschenstreiter.
- Vertrauter - Der Rang des Vertrauten kann mit dem eines Offiziers in einer militärischen Formation verglichen werden. Sein Name bezieht sich hierbei auf die Beraterfunktion beziehungsweise nähere Stellung zum Marschall aufgrund herausragender kämpferischer / taktischer Leistung oder aber wegen langer gemeinsamer Waffenbruderschaft o.ä.
- Kommandant - Der Kommandant ist der Anführer und Stratege der Truppe und ein wichtiges Element innerhalb dieser. Seine Aufgabe ist es, Taktiken auszuarbeiten, seine Kameraden zum Kampf zu motivieren und nicht zuletzt auch, das Aschenbanner als ganzes zu repräsentieren.
Abgesehen von dieser groben Unterteilung gibt es noch einige Sonderränge:
- Schatzmeister - Die Aufgaben des Schatzmeisters liegen in der Verwaltung des Vermögens, der Aufteilung der Auszahlungen durch die Allianz nach Missionen sowie der Organisation von Verpflegung, Unterkunft und Lagerung materieller Güter wie Waffen, private Besitztümer etc. Ein Schatzmeister sollte daher verantwortungsbewusst und ehrlich sein.
- Repräsentant - Der Repräsentant tut grundsätzlich das, wozu ihn seine Bezeichnung ausweist. Er ist neben dem Kommandanten das Aushängeschild der Truppe und agiert häufig als Vermittler zwischen den Auftraggebern und der Einheit. Dieser Aufgabenbereich verlangt Repräsentanten einige Qualitäten ab: Ein solcher muss Eloquenz, Seriösität und Höflichkeit verkörpern.
- Verwalter - Verwalter haben im Aschenbanner die möglicherweise monotonste Funktion inne. Sie kümmern sich um Formalitäten, Akten, Berichte, den Briefausgang und das Archiv - "Papierkram", wenn man es informeller ausdrücken mag. Trotzdem ist ihre Tätigkeit von höchster Wichtigkeit, denn eine Truppe wie das Aschenbanner kommt um die Bürokratie nicht herum. Verwalter benötigen hohe Qualitäten in Wort und (vor allem) Schrift und müssen Ordnung bewahren.
Wie ist die innere Orientierung des Aschenbanners? Wie steht es zu seinen Verbündeten?
Das Aschenbanner vereint viele individuelle Streiter der Allianz unter sich und besitzt daher keine allgemeine Ausrichtung. Generell gilt eine gewisse Loyalität zu den Werten und Zielen der Allianz als Leitbild innerhalb der Einheit. Sehr viel herausragender ist jedoch der Aspekt der Kameradschaft, unter welchem sich die Mitglieder versammeln.
Wichtige, anerkannte Werte innerhalb des Aschenbanners sind Kameradschaft, Individualität und Wagemut. Man kann seine Gesinnung / Zielsetzung als Chaotisch-Gut beschreiben. Die Truppe lässt sich nicht durch Verpflichtungen einschränken, tritt aber für die Verteidigung der Allianz ein. Wenn ein Ziel gesetzt wird, entwickelt man oft eine eigene Strategie. Dabei würde man bei einer erfolgsversprechenden Taktik durchaus auch Grenzen überschreiten und unkonventioneller an kriegerische Konflikte herangehen.
Zu der Allianz steht das Aschenbanner treu, besonders da es für dessen Werte und Ziele kämpft und seine Grenzen bedroht sieht. Dennoch darf man die Truppe nicht als vollkommen untergeben betrachten. Das Aschenbanner erhält bei einer Mission zwar Vorgaben von den Streitkräften der Allianz, aber wie es diese Mission erfüllt, liegt im Ermessen der Aschenstreiter.
Wie finanziert sich das Aschenbanner und wie erhält es seine Aufträge?
Die Einheit erhält "Sold" nach Aufträgen. Sie erhält keine direkten Befehle sondern Missionen, die es annehmen kann. Auch sind die Vorgaben, wie das Missionsziel erreicht wird, vollkommen freigestellt.
Der wohl wichtigste Auftraggeber der Einheit ist die Allianz, beziehungsweise sein Militär. Das Aschenbanner erhält vom Kommando der Streitkräfte gewisse Einsatzorte mitgeteilt, an denen entweder den regulären Truppen Unterstützung geleistet oder eine autonome Mission erfolgen soll. Beispielsweise können die Inbrandsetzung von Waffenlagern oder lediglich die Unterstützung der Armee gefordert werden. Ist eine Mission erfüllt, erhält die Truppe einen Generalsold ausgezahlt, dieser wird dann in Ausrüstung, Verpflegung, etc. investiert oder verteilt.
Wir versuchen dies authentisch auszuspielen, indem ein Schriftverkehr mit einem fiktiven Offizier der Streitkräfte besteht.
Dank ihrer fehlenden Bindung an unmittelbare Befehle ist es der Einheit auch theoretisch erlaubt, Aufträge von Privatpersonen anzunehmen. Zwar lässt dies das Aschenbanner als Söldner erscheinen, dieser Gedanke ist jedoch unangebracht, da nur dann von diesem Recht Gebrauch gemacht wird, wenn es darum geht, Personen aus einer misslichen Lage zu helfen, oder das Ziel zugunsten den Bestrebungen der Allianz steht. Aufträge allein aus Profitgier werden nicht angenommen.
Trotz des Anscheins einer Söldnertätigkeit haben diese Missionen durchaus Struktur: Sie gelten als verbindlich und werden wie normale Einsätze anderer Truppenteile behandelt. Einmal angenommen, ist das Aschenbanner verpflichtet, diese Mission durchzuführen.